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 Rückblick Dezember 2011

 

Unser Adventsfrühstück 2011 oder
Alle Jahre wieder …
freuen wir uns über Euch!

 

Seit 8.00 Uhr morgens sind die fleißigen Frühstücksfrauen Johanna Stump, Gisela Niehoff und Anja Renz emsig beschäftigt. Als Britta Singer und ich um 8.30 Uhr um die Ecke kommen, herrscht schon reges Tische rücken.
Man spürt sofort die besondere Stimmung, die heute in unseren Räumen vorherrscht.
Eine freudig erregte Erwartung, gepaart mit aufgeregter Unruhe und in dem Wunsch vereint, für unsere „Gäste" heute etwas Schönes und Freudevolles zu gestalten.
Das Dekorieren der Tische, das Belegen der Platten mit mancherlei Leckerei, geschieht mit besonderer Sorgfalt.
Advent eben – die Zeit der Erwartung und Ankunft. Das Verb zu Advent, advenire bedeutet „ankommen, sich nähern". Welch schöne Vorstellung, dass wir uns gerade in dieser Zeit einander nähern, oder aber auch uns selbst nahe kommen.
Denn genau das tun wir bei unserem Adventsfrühstück; wir sitzen beieinander, reden, lachen, sind gerührt und wir nähern uns an.
So viele liebe Menschen durften wir bewirten, neue und alte Gesichter saßen am Tisch, es war lebendig, laut und eng - und auch hier ein Zusammenrücken und sich nähern, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Schutzengelketten, die Johanna Stump in liebevoller Handarbeit für jeden weiblichen Frühstücksgast hergestellt hatte, schenkten sichtbar Freude.
Die Lebkuchenhäuser, die Astrid Stute zum Dekorieren vorbereitet hatte, brachten die Kinderaugen zum Leuchten. Jedes Häuschen hatte durch verschiedenes Naschwerk seine persönliche Note bekommen und wurde stolz nach Hause getragen.

Auch in diesem Jahr kamen unsere Klinikclowns zu einer Stippvisite vorbei und brachten uns buchstäblich in Bewegung. Aus Ermangelung echten Schnees baten sie uns, aus weißen Seidenpapier kleine Flocken zu reißen, die wir dann nacheinander aus dem Fenster warfen, begleitet von dem Lied „ Schneeflöckchen, Weißröckchen …".
Nach Bewegung, Gesang und Frischluft schmeckte das Frühstück gleich umso besser.
Anja Renz hatte im Büro alle Hände voll zu tun, weil unverhofft zwei Spender vorbeikamen – über die wir uns natürlich freuten.

So viele entspannte, lachende und angeregt plaudernde Gesichter zu sehen, war für uns Organisatorinnen das schönste Geschenk des Tages. Wissen wir doch, dass gerade in Krankheits- und Therapiezeiten solch kleine Lichtpunkte im Alltag, das eigene Schicksal für kurze Zeit vergessen lassen.

So wünschen wir allen Familien in dieser Advents- und Weihnachtszeit sehr viele helle Lichtpunkte zum Auftanken.

Marie Ehrenreich-Lampe

 

 

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