Elternhilfe zur Unterstützung tumorkranker Kinder Braunschweig e.V.                           Weggefährten
 
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  Rückblick August 2010

 

Die 18. Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung
- Impressionen einer intensiven Begegnung -

   

„Eines werden wir niemals tun - AUFGEBEN! - ". Mit diesen Worten beendete Regenbogenfahrerin Andrea Wagner ihre Ansprache im Park des Städtischen Klinikums in der Holwedestraße. 40 Arme und mehr reckten sich daraufhin in die Höhe und schüttelten die regenbogenfarbenen Armbänder, die wie der Regenbogen Symbol sind für das, was sich jährlich wiederholt: die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung.

40 junge erwachsenene Radfahrer - ehemals selber an Krebs erkrankt - starteten am 21. August  zu ihrer 18.Tour durch Deutschland, diesmal von Erfurt nach Bremen und besuchten am Mittwoch, dem 25.08., auch die Braunschweiger Kinderklinik und unseren Verein. Als „Mutmacher  unterwegs“ wollen sie besonders den Patienten und deren Eltern zeigen, dass auch nach der Erkrankung große körperliche Leistungen erbracht werden können. Sie wollen Hoffnung und Zuversicht vermitteln: „So wie wir könnt Ihr es auch schaffen!“

Von Wolfsburg kommend wurden sie von „unserem“ ehemaligen Patienten Mahmoud begleitet, der stolz ein Regenbogen-Trikot mit nach Hause nehmen konnte. Vereinsmitglieder und betroffene Jugendliche (Moritz, Olli und Felix) begleiteten ab Braunschweig/ Querum die Regenbogenfahrer. Im Klinikum erwartete sie ein bunter Bänderreigen, die Klinik-Clowns und viele Kinder mit ihren Eltern. Nachdem ein Gruppenfoto gemacht wurde, wurden die Regenbogenfahrer herzlich von Prof. Dr. Koch, Chefarzt der Kinderklinik, Ulrich Markurth, Sozialdezernent der Stadt Braunschweig, Dr. Eberl , Leitender Oberarzt der Kinderonkologie und unserer 1. Vorsitzenden Anja Renz begrüßt.

Eine Gruppe der Regenbogenfahrer besichtigte die Tagesklinik, eine andere besuchte die Patienten auf der K5, die nicht mit in den Innenhof kommen konnten. Andere verteilten Geschenke an die Kinder im Klinikpark. Mit großem Enthusiasmus, Offenheit und Kontaktfreude waren sie in der Lage, die jungen Patienten nachhaltig zu beeindrucken. Sie verkörperten das, was sie vermitteln wollten –  ein Zeichen der Hoffnung

Nach einer Stärkung am leckeren Buffet der Klinkdienste GmbH fuhren die Regenbogenfahrer in ihr Nachtquartier, um sich kurz zu erfrischen. Um 18.00 Uhr wurden sie bereits wieder von Irmgard Schene und Dirk Fellenberg mit einem Busshuttle abgeholt. Unsere schöne Stadt Braunschweig wurde vom Wasser aus mit dem Floß erkundet. Endstation war die Okercabana, wo die Regenbogenfahrer von Verein, Klinikum und betroffenen Eltern erwartet wurden. Bei einem Grillbuffet und sommerlichem Wetter wurde viel geredet. Einmal mehr rang uns die Offenheit aller Mitfahrer selbst nach so langem Tagesprogramm großen Respekt ab.

Spätabends wurden die Regenbogenfahrer mit dem Busshuttle zurück ins Hotel gefahren - ein besonderer Tag mit vielen intensiven Eindrücken ging zu Ende. Dafür, dass alles so perfekt geplant wurde, ein großer Dank an Astrid Stute, der 2. Vorsitzenden des Elternvereins!

Wir danken allen Tour-Teilnehmern noch einmal für diese Erfahrung, wünschen ihnen alles Gute und noch viele, viele Regenbogenfahrten im Zeichen der Hoffnung.

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